Sinnmaschinen

»Wenn dies das Land der Träume war, dann war nichts wirklich, aber alles war ewiglich wahr. Dann waren dieses nicht die Fußstapfen der Götter, denn sie hätten wissen müssen, dass eine Maschine im Nirgendwo nicht hätte sein dürfen. Dies war nicht das Paradies, sondern das Reich zwischen den langen Ufern von Sinn und Unsinn. Es war an uns, unsere Absurditäten wuchern zu lassen oder auszureißen.«

 

 

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Beschreibung

In fünf Kurzgeschichten prallen Erfahrungen auf große Emotionen. Ein Vater und sein Sohn finden sich in einem verwirrenden Rollentausch gefangen. Zwei Brüder werden von einer Stille erdrückt, bis der Tod ihrer Großmutter das Schweigen bricht. Ein Ehepaar, verstrickt in Grabenkriegen, findet im Willen zum Sinn den Neuanfang. In einem modernen Mythos vom Minotaurus begegnen sich der „Leser“ und die „Tochter“ in einem epischen Überlebenskampf. Und schließlich zerbricht Taras, ein Schüler des Pythagoras, unter der Last einer göttlichen Offenbarung.

Hier bringt das Leitmotiv von Sinn und Sinnlosigkeit die großen Themen der Menschheit zum Erklingen: das Absurde, das Schöne und das Nichts. Durch jede Seite dampft und stampft der Mensch als Sinnmaschine in seinem Ringen um Sinn und noch mehr Sinn.

 

 

Bei Oma Beule liefen mir Schauer über den Rücken. Wer das kann, ist für mich ein Meister.

Thomas Schopf

Ein unglaubliches Buch ... die Geschichten fesseln, verschlingen die Leserin und wollen sie gar nicht mehr ausspucken, sondern ...

L. Moose

Einfach ein Genuss - dies ist eine Feststellung und keine Übertreibung. Ich habe mich sehr darauf gefreut und meine Erwartungen wurden übertroffen...

Rasty

Es ist eine außergewöhnliche Verschriftung: Manchmal habe ich mich gefragt, wie schwer es wohl als Buch wäre. Es trägt viel Schmerz. Manchmal war es voller Hunger und wurde nicht satt.

Simone Wystemp