Einmal Dich in Tinte

Ich wollte Dich schreiben.
Sehen, wie Tinte Deine Formen annimmt.
Ein paar Zeilen noch.
Dann geht im Tintenschwarz die Sonne in Deinen Augen unter.
Wollte Dich sehen.
Du lächelst: „Dann schreib.“
Also setzte ich den Stift aufs Papier.
Erschuf das Spiel aus Himmelsblau und Wolkenweiß.
Im Wind diese Melodie, wenn Du atmest.
Die Berührung zweier Silben, die sich reimen.
Du sprichst: „Komm.“
Am Zeilenende ein Fragezeichen.
„Das bist Du?“
Ein Kopfschütteln.
„Das will ich sein.“

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